Berühmte deutsche Eishockeyspieler

Ambros - das klingt wie ein stählerner Block, ein Amboss. Paul Ambros hat in der Geschichte des deutschen Eishockeys einen festen Platz. Der Zimmermann war der "Tiger vom Hopfensee", ein knallharter Verteidiger mit 89 Länderspielen. Einer der legendären Torhüter spielte ebenfalls im Trikot des EV Füssen: Toni Kehle. Er wurde zu einem der Helden beim Gewinn der olympischen Bronzemedaille 1976. Alois Schloder war eine Institution im Eishockey-verrückten Landshut, Torschützenkönig der Bundesliga und 13-mal bei einer Weltmeisterschaft dabei.


Mittelstürmer alter Prägung

Auch Erich Kühlhackl wurde 1976 bei den Olympischen Spielen mit der Bronzemedaille dekoriert. Er stammte aus der ehemaligen CSSR und war ein Mittelstürmer alter Prägung. 724 Tore - das ist seine Bestmarke in der deutschen Eliteliga, womit er einen Stammplatz fand im All-Star-Team Deutschlands. Udo Kießling war einer der erfolgreichsten Abwehrspieler in der Geschichte des DEB. Seine Vita liest sich wie das "Who is Who" der Bundesliga, denn er spielte für den SC Riessersee, Augsburger EV, EV Rosenheim, Kölner EC, Düsseldorfer EG und EV Landshut. Er war Kapitän der Nationalmannschaft und Ehrenspielführer.


Uwe Krupp Stanley-Cup-Sieger

Wer im Geschichtsbuch des Eishockey ganz weit zurückblättert, stößt auf Gustav Jaenecke. Das war ein Allrounder aus Berlin, denn er brachte es nicht nur zum Nationalspieler auf dem Eis sondern auch zum Daviscupspieler im Tennis. Eine der ungewöhnlichsten deutschen Sportlerkarrieren. Uwe Krupp gewann mit Colorado Avalanche in der NHL der USA sogar den begehrten Stanley-Cup und wurde ins All-Star-Team gewählt. Weitere Persönlichkeiten der deutschen Eishockey-Historie sind Erich Weishaupt aus Kaufbeuren, Ernst Trautwein aus Füssen und Franz Reindl vom SC Riessersee.