Die Regeln beim Eishockey

Eishockey gehört zu den populärsten Sportarten der Welt, und auch in Deutschland wird der Sport aufgrund der aufstrebenden Deutschen Eishockey Liga (DEL) immer beliebter. Doch die Regeln unterscheiden sich ein wenig von anderen Sportarten.


Das Spielfeld und die Aufstellung:

Das Spielfeld ist eine rechteckige Eisfläche, welche mit einer 1,20 m hohen Bande umrandet ist, und deren Ecken für einen besseren Spielfluss abgerundet sind. Die roten Tore besitzen einen blau markierten halbkreisförmigen Torraum. Insgesamt wird das Spielfeld von fünf Linien unterteilt. Dabei entstehen unter anderem die Angriffs-, die Neutrale und die Verteidigungszone. Auch zwei Torlinien sind auf dem Spielfeld angebracht. Während dem Spiel dürfen sich bei einer Mannschaft höchstens sechs Spieler, also fünf Feldspieler und ein Torwart auf dem Feld befinden. Die Mannschaft bestimmt einen Captain, und nur dieser darf sich während des Spiels beim Schiedsrichter nach der Regelauslegung erkunden. Spielerwechsel sind nicht nur bei einer Spielunterbrechung möglich, sondern können auch fliegend durchgeführt werden.


Das Eishockeyspiel:

Ein Eishockeyspiel dauert 60 Minuten, wobei nach jeweils 20 Minuten eine 15-minütige Pause eingelegt wird. Da jedoch bei jeder Spielunterbrechung die Uhr angehalten wird, dauert ein Spiel insgesamt meist zwischen zwei und zweieinhalb Stunden. Die Mannschaft, welche nach dieser Zeit die meisten Tore erzielt hat, gewinnt das Spiel. Dabei darf der Puck nur mit dem Stock ins Tor befördert werden. Treffer mit dem Schlittschuh sind unzulässig. Auch bei Fouls oder Ellbogenchecks greift der Schiedsrichter ein. Hierbei können verschiedene Strafen verhängt werden. Dies reicht von Zeitstrafen, über Strafschüsse, bis hin zu Spielsperren.